23. November 2009, Freie Presse Chemnitz: “Chemnitz schafft mehr Platz für Kinder - In der Stadt werden mehr Babys geboren als vorhergesagt - In städtischen und freien Kitas sollen 300 zusätzliche Betreuungsplätze entstehen.”
Unsere Frage dazu: Und was habt ihr den Kindern zu bieten, wenn sie älter werden?
2 Seiten weiter die Antwort: Ein Bericht über die Headphones Party im Cube Club. Dummerweise muss dieser bald schließen, was hier komischerweise nicht erwähnt wurde. Die City Bahn muss ja unbedingt dort entlang geleitet werden…
Und was kann Chemnitz sonst bieten? Da immer mehr Jugendprojekte auf der Kippe stehen, bald überhaupt nichts mehr! Denn wenn die freien Träger der Jugendarbeit die Kürzungen hinnehmen müssen, die die Verwaltung im Moment durchsetzten will, wird Chemnitz früher ausbluten, als wir gedacht hätten. Anstatt das Geld der Stadt so zu verteilen, dass man in die wirklich zukunftsträchtigen Dinge, wie Kinder & Jugend, unterstützt, wird eben gerade dort gespart.
Es ist für uns unverständlich, wie unverantwortlich mit dem Nachwuchs unserer Stadt umgegangen wird. Auch Versuche sich zu wehren sind meist hoffnungslos. Sollte man dennoch einen Versuch starten, geht dieser im rhetorischen Dauerfeuer der Vollzeitverwalter unter.
Wir wissen sehr wohl, dass diese Vollzeitverwalter auch nur Menschen sind. Ja man kann mit ihnen auch gut reden. Aber im Moment zeigt sich die Regierung und die Verwaltung dieser Stadt wieder als rücksichtsloses, gewissenloses und egoistisches Monster. Eine große schwammige Einheit, die die Jugend in den Schatten stellt.
Wir wollen nicht, dass ihr unsere Stadt zu einer Rentner Oase macht! Sie hat mehr Potential und könnte wieder im frischen und jungen Glanz erblühen, wenn man den alten, verstaubten, geistigen Ballast in den Amtsstuben aus dem Fenster wirft!
“Ich bin zu teuer für diese Stadt?”
Nicht vergessen: Heute gegen Kürzungen auf die Straße! “Häuser zu - Ab in die Mitte!”

